Abermals Liquiditätsbedarf – Anlegern droht Totalverlust ihrer Einlage

Geht es nach dem Willen des Fondsmanagements sollen die Anleger des Fonds Ownership Tonnage III erneut die Zeche zahlen. Der im Jahr 2005 emittierte Schiffsfonds hat sich an 5 Gesellschaften beteiligt, die jeweils ein Containerschiff halten: die MS „Elbdeich“, die MS „Elbinsel“, die MS „Elbmarsch“, die MS „Elbfeeder“ und die MS „Elbcarrier“. Rund 38 Mio. € Eigenkapital incl. Agio haben die Anleger hierfür aufgebracht.

Mehr Informationen für Anleger: http://www.nittel.co/kanzlei/aktuell/ownership-tonnage-iii-hilfe-fuer-schiffsfonds-anleger.html

Gescheiterte Sanierung

Das 2009 durchgesetzte Sanierungskonzept, das bereits Sonderzahlungen der Anleger vorsah, hat seine Nachhaltigkeit nicht bewiesen, was sicherlich auch der desaströsen Entwicklung auf den Schiffsmärkten geschuldet ist. Nun werden die Anleger abermals zur Kasse gebeten und sollen mindestens die erhaltenen Auszahlungen in Höhe von 9,50% ihrer Beteiligung zurückführen, um eine drohende Zahlungsunfähigkeit des Fonds zu vermeiden.

Schadenersatz für Anleger

Angesichts der bei einem Scheitern der Sanierungsbemühungen drohenden Insolvenz des Fonds Ownership Tonnage III und dem damit aller Wahrscheinlichkeit nach eintretenden Totalverlust ihrer Einlagen, sollten Anleger sich hinsichtlich der gegebenen Chancen für die Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen von einem erfahrenen Fachanwalt beraten lassen.

Bei den Anlegern des Schiffsfonds Ownership Tonnage III, die uns konsultiert haben, konnten wir zahlreiche, immer wiederkehrende Fehler in der Beratung feststellen.

Prospektfehler begründen Schadenersatzansprüche

Darüberhinaus gehen wir davon aus, dass der Prospekt Fehler aufweist, die ebenfalls Schadenersatzansprüche nach sich ziehen können, die sich sowohl gegen die Berater, als auch gegen die Gründungsgesellschafter des Fonds richten können.

Keine Information über Kickbacks

Die uns bekannten Anleger des Fonds Ownership Tonnage III wurde in dem Beratungsgespräch nicht darüber informiert, welches eigene wirtschaftliche die sie beratende Bank mit der Anlageempfehlung verfolgte. Nach der kickback-Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs begründet allein die unterlassene Aufklärung über dieses  Provisionsinteresse einen Schadenersatzanspruch.

Verjährung droht

Bereits im Zusammenhang mit der ersten Sanierungsrunde im Jahr 2009  haben sich viele Risiken der Fondsbeteiligung, über die vom Anlegeberater möglicher Weise nicht oder unzutreffend beraten wurde, offenbart. Es droht die Verjährung von Schadenersatzansprüchen zum Jahresende 2012. Daher ist unverzügliches Handeln erforderlich, um ausreichend Zeit zu haben, die Durchsetzung von Ansprüchen vorzubereiten.

Haben auch Sie eine Beteiligung am Schiffsfonds OwnerShip Tonnage III gezeichnet? Sind auch Sie über die Höhe der Weichkosten und die Provisionen der Sie beratenden Bank nicht informiert worden? Möchten Sie wissen, ob Sie Chancen haben, Ihr investiertes Geld zurückzubekommen? Rufen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne.

Ihr Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Mathias Nittel
info@nittel.co

 

Kommentare sind geschlossen