Schiffsfonds

Über 600 Schiffe sind von der aktuellen Krise am Schiffsmarkt betroffen. Brancheninsider befürchten für das Jahr 2012 eine weitere Verschärfung der Situation und eine zunehmende Zahl insolventer Schiffsfonds. Auslöser sind riesige Überkapazitäten an Schiffen, die von gierigen Fondsinitiatoren, Reedern und Banken auf Kosten der Fondsanleger aufgebaut wurden. Der dadurch hervorgerufene Preiswettbewerb wirkt sich weiter negativ auf die infolge der schwachen Weltkonjunktur unter Druck stehenden Frachtpreise aus. (mehr Informationen zu den Ursache und Hintergründen der Schiffsfonds-Krise)

Für Anleger, die sich an Schiffsfonds nachfolgender Emissionshäuser beteiligt haben, machen wir Ansprüche geltend (Links zu den einzelnen Fonds finden sich auf der Seite der entsprechenden Emissionshäuser):

 

ATLANTIC Fonds CFB Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH
DORIC ASSET FINANCE  Verwaltungs GmbH Dr. Peters Group
GEBAB Unternehmensgruppe GHF – Gesellschaft für Handel und Finanz mbH
HANNOVER LEASING Hanse Capital
HCI Capital AG KGAL
König & Cie. Lloyd Fonds
Maritim Invest MPC Muenchmeyer Petersen Capital AG
Nordcapital GmbH Oltmann Gruppe
OwnerShip Emissionshaus GmbH Wölbern Invest

Für das Jahr 2012 rechnen Brancheninsider damit, dass zahlreiche weitere Schiffsfonds Sanierungsfälle werden, von den Anlegern Ausschüttungen zurückfordern werden oder Insolvenz anmelden müssen.

Krise der Weltwirtschaft führt zu Einbruch bei den Schiffsfrachterlösen

Auslöser der aktuellen Krise waren die mit der Entwicklung der Weltwirtschaft einher gehenden Schwankungen der Schiffs-Transportpreise. Charterraten und Frachtraten – die für die Nutzung der Schiffe zu zahlenden Mieten bzw. Transportpreise –  unterliegen seit jeher konjunkturellen Schwankungen. Diese bekannte und offensichtliche Tatsache wurden bei der Konzeption von Schiffsfonds und der Beratung der Anleger durch ihre Berater häufig ausgeblendet. Entsprechende Risiken wurden nicht erwähnt.